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Der Sensenmann (auch Gevatter Tod) ist eine aus dem Mittelalter stammende personifizierte Allegorie des Todes. In der bildenden Kunst und in der darstellenden Kunst wird der Sensenmann als menschliches Skelett mit breitkrempigem Hut dargestellt. Manchmal trägt er einen nahezu alles bedeckenden Umhang bzw. eine Kutte mit Kapuze, die entweder einen skelettierten Körper verbergen soll oder leer ist. Zudem sei noch erwähnt, dass einige Menschen behaupten, ihn kurz vor ihrem Tod oder einem schweren Unfall gesehen zu haben.

Er trägt eine Sense, ein Stundenglas (Sanduhr) oder ein Schwert. Mit der Sense mäht er einem Schnitter gleich seine „Ernte“. Er beendet damit also das Leben. Das Stundenglas in der anderen Hand verdeutlicht die zeitliche Begrenzung alles Lebendigen. Literarische Darstellung findet er unter anderem in Grimms Märchen Der Gevatter Tod oder (als Boandlkramer) im Brandner Kaspar.

Als Figur erscheint der „Sensenmann“ z.B. im Film Die letzte Nacht des Boris Gruschenko von Woody Allen, in dem österreichischen Mystery-Thriller JENSEITS von Stefan Müller, sowie in Der Sinn des Lebens von Monty Python, wie auch in den Scheibenwelt-Romanen von Terry Pratchett, wo der Tod in den meisten Büchern mindestens einen Kurzauftritt hat, und in manchen Romanen sogar eine Hauptrolle spielt.

Die finnische Metal-Band "Children Of Bodom" hat sich den Sensenmann (Reaper) als Symbol ausgesucht. In einer anderen finnischen Metal-Band, Lordi, ist das ehemalige Mitglied Kalma als der Sohn des Todes deklariert.

(Don't Fear) The Reaper ist die vermutlich bekanntesten Singles vom 1976er Album Agents Of Fortune der US-amerikanischen Band Blue Öyster Cult, die von einer wegweisenden Undergroundcombo im Laufe der Jahre zu einer Mainstreamhardrockgruppe wurde.




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